Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung wurden Jubilare geehrt, und zwar nicht zu knapp! Gleichzeitig war die Ehrung für 25 Jahre Mitgliedschaft ein Rückblick auf den „Neustart“ beim RVT.

Vorstandsvorsitzender Woitok mit den Jubilaren v.l.: Alexandre Schalbourg, Eleanor Morrissey, Dirk Schneider, Carsten Zeimet, Thorsten „Kudde“ Neubauer, Ulrich Morrissey und Matthias Prohaska

Der 1. Vorsitzende Matthias Woitok ehrte mit Alexandre Schalbourg nicht nur seine bessere Hälfte des „alten Ehepaars“, das seit 25 Jahren gemeinsam Mastersregatten dominiert, sondern auch den fast ebenso langen, findigen Bootswart, der in seiner Freizeit auch gerne noch Tore in Hallen einbaut oder ähnliche Tätigkeiten rund ums Material erledigt.

Elli & Ulli Morissey sind seit Jahrzehnten im Trainingsbetrieb involviert. Ulli hatte das Projekt der Can-Do-Gruppe begonnen, in der Menschen mit körperlichen Einschränkungen bis hin zu Blindheit Rudern lernen. Elli war zuletzt nicht nur im Kindertraining involviert, sondern z.B. auch für die stilsichere Einrichtung unseres Clubraums verantwortlich.

Dirk Schneider ist ein „Wiedererweckter“, der mit seinem Bruder Frank Heidemann schon in den 90ern für die RVT gerudert war, Mama Schneider war lange im Vorstand. Jahre später trat jetzt mit Sohn Tim die nächste Generation ein; Dirk kam so ebenfalls „zurück“ – und wurde jetzt sensationell nach 42 Jahren für 25 Nettojahre Mitgliedschaft geehrt. Dirk verdanken wir auch einen guten Teil der Ausstattung des neuen Kraftraums. Außerdem weiß jeder in der Treviris, dass er bei Heidemanns die besten Fahrräder zum fairsten Preis bekommt.

Carsten Zeimet war „die erste Welle“ der erfolgreichen Wiederbelebung des Leistungssports: Er fuhr noch vor Anke und Richard Schmidt mit seinem Zweierpartner Martin Schröder deutsche Meistertitel ein und legte so den Grundstein für Rennrudersport und erste neue „Sichtbarkeit“ in der Öffentlichkeit. Außerdem ist er derjenige, der am Steg im Skiff minutenlang mit den Griffen unter den Beinen „wasserfrei“ aufs Anlegen warten konnte und das sicher bald wieder beweisen will.

Thorsten „Kudde“ Neubauer wurde von Matthias Woitok als seit Anbeginn kritisch-konstruktiver Geist geehrt, der nicht nur regelmäßig als Kassenprüfer sehr genaue Rückfragen an den Vorstand stellt sondern sich zugleich nach Jahren im Breitensport zu einem der Treiber und Masterminds der Mastersgruppe entwickelt hat.

Matthias Prohaska war der erste „moderne“ Studententrainer der Treviris und legte den Grundstein für die so erfolgreiche Kooperation mit Uni und Hochschule. Zudem ist er Mitglied des Vierers, der das letzte Mal stolz den Siegerpokal zum „Kaiservierer“ in die Höhe recken durfte. Nach jahrelanger erfolgreicher Weigerung ist er zuletzt doch dem Charme der Vorstandsarbeit erlegen.

In Abwesenheit mit geehrt wurden Patrick Chamberlain, der englische Internationale, der – stets Gentleman – in aller Ruhe seine Arbeit verrichtete und jedes Boot nach vorne brachte, der dem Verein Autos lieh, die dann kaputtgefahren wurden, der gleichzeitig verrückt genug für mehrere schmerzhafte Teilnahmen an der Tour du Lèman (160 KM um den Genfer See) oder der EUREGA war, und der auch in seinem Ruhestand nicht vom Rudern lassen kann und mittlerweile Grüße aus dem heimatlichen Maidenhead übermittelte.

Ebenso geehrt wurde Lutz Reinhardt, heute in Berlin lebend, der die absolut zentrale Freundes- und Trainerfigur für Zeimet, Schröder, Schmidt und Co war und mit seinem Mindset die absoluten Höchstleitungen erst ermöglichte. Lutz, der beim Hallenfußball immer mit der Picke schoss – auch wenn ein Mädchen im Tor stand. Und Daniel Weller, der stets gut Vernetzte, der uns viele Türen bei Verbänden und Behörden gezeigt und auch geöffnet hat.

Nicht zu vergessen Vesselin Papasov! Der stets umtriebige bulgarische Altinternationale war nicht nur von Anfang an philosophisch-psychologischer Berater sondern auch Vorstandsmitglied und half uns in privaten wie auch Gruppenkrisen wieder in die richtige Richtung zu steuern. Bis heute warten wir allerdings auf die selbstkonstruierte Bootsrotationsanlage, mit der auch die Boote in der obersten Stellage bequem auf Schulterhöhe gekurbelt werden können.

Der Clubraum war für die große Anwesenheit fast zu klein und daher schnell überhitzt, trotzdem gelang es Matthias Woitok gegen Ende der langen Sitzung in bewundernswerter Weise, aus dem Stegreif für jede und jeden Geehrten eine Mini-Laudatio aus dem Hut zu zaubern. Die vorhandenen Anstecknadeln waren damit auch aufgebraucht.

Bericht von Philipp Münchmeyer

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung wurden Jubilare geehrt, und zwar nicht zu knapp! Gleichzeitig war die Ehrung für 25 Jahre Mitgliedschaft ein Rückblick auf den „Neustart“ beim RVT.

Vorstandsvorsitzender Woitok mit den Jubilaren v.l.: Alexandre Schalbourg, Eleanor Morrissey, Dirk Schneider, Carsten Zeimet, Thorsten „Kudde“ Neubauer, Ulrich Morrissey und Matthias Prohaska

Der 1. Vorsitzende Matthias Woitok ehrte mit Alexandre Schalbourg nicht nur seine bessere Hälfte des „alten Ehepaars“, das seit 25 Jahren gemeinsam Mastersregatten dominiert, sondern auch den fast ebenso langen, findigen Bootswart, der in seiner Freizeit auch gerne noch Tore in Hallen einbaut oder ähnliche Tätigkeiten rund ums Material erledigt.

Elli & Ulli Morissey sind seit Jahrzehnten im Trainingsbetrieb involviert. Ulli hatte das Projekt der Can-Do-Gruppe begonnen, in der Menschen mit körperlichen Einschränkungen bis hin zu Blindheit Rudern lernen. Elli war zuletzt nicht nur im Kindertraining involviert, sondern z.B. auch für die stilsichere Einrichtung unseres Clubraums verantwortlich.

Dirk Schneider ist ein „Wiedererweckter“, der mit seinem Bruder Frank Heidemann schon in den 90ern für die RVT gerudert war, Mama Schneider war lange im Vorstand. Jahre später trat jetzt mit Sohn Tim die nächste Generation ein; Dirk kam so ebenfalls „zurück“ – und wurde jetzt sensationell nach 42 Jahren für 25 Nettojahre Mitgliedschaft geehrt. Dirk verdanken wir auch einen guten Teil der Ausstattung des neuen Kraftraums. Außerdem weiß jeder in der Treviris, dass er bei Heidemanns die besten Fahrräder zum fairsten Preis bekommt.

Carsten Zeimet war „die erste Welle“ der erfolgreichen Wiederbelebung des Leistungssports: Er fuhr noch vor Anke und Richard Schmidt mit seinem Zweierpartner Martin Schröder deutsche Meistertitel ein und legte so den Grundstein für Rennrudersport und erste neue „Sichtbarkeit“ in der Öffentlichkeit. Außerdem ist er derjenige, der am Steg im Skiff minutenlang mit den Griffen unter den Beinen „wasserfrei“ aufs Anlegen warten konnte und das sicher bald wieder beweisen will.

Thorsten „Kudde“ Neubauer wurde von Matthias Woitok als seit Anbeginn kritisch-konstruktiver Geist geehrt, der nicht nur regelmäßig als Kassenprüfer sehr genaue Rückfragen an den Vorstand stellt sondern sich zugleich nach Jahren im Breitensport zu einem der Treiber und Masterminds der Mastersgruppe entwickelt hat.

Matthias Prohaska war der erste „moderne“ Studententrainer der Treviris und legte den Grundstein für die so erfolgreiche Kooperation mit Uni und Hochschule. Zudem ist er Mitglied des Vierers, der das letzte Mal stolz den Siegerpokal zum „Kaiservierer“ in die Höhe recken durfte. Nach jahrelanger erfolgreicher Weigerung ist er zuletzt doch dem Charme der Vorstandsarbeit erlegen.

In Abwesenheit mit geehrt wurden Patrick Chamberlain, der englische Internationale, der – stets Gentleman – in aller Ruhe seine Arbeit verrichtete und jedes Boot nach vorne brachte, der dem Verein Autos lieh, die dann kaputtgefahren wurden, der gleichzeitig verrückt genug für mehrere schmerzhafte Teilnahmen an der Tour du Lèman (160 KM um den Genfer See) oder der EUREGA war, und der auch in seinem Ruhestand nicht vom Rudern lassen kann und mittlerweile Grüße aus dem heimatlichen Maidenhead übermittelte.

Ebenso geehrt wurde Lutz Reinhardt, heute in Berlin lebend, der die absolut zentrale Freundes- und Trainerfigur für Zeimet, Schröder, Schmidt und Co war und mit seinem Mindset die absoluten Höchstleitungen erst ermöglichte. Lutz, der beim Hallenfußball immer mit der Picke schoss – auch wenn ein Mädchen im Tor stand. Und Daniel Weller, der stets gut Vernetzte, der uns viele Türen bei Verbänden und Behörden gezeigt und auch geöffnet hat.

Nicht zu vergessen Vesselin Papasov! Der stets umtriebige bulgarische Altinternationale war nicht nur von Anfang an philosophisch-psychologischer Berater sondern auch Vorstandsmitglied und half uns in privaten wie auch Gruppenkrisen wieder in die richtige Richtung zu steuern. Bis heute warten wir allerdings auf die selbstkonstruierte Bootsrotationsanlage, mit der auch die Boote in der obersten Stellage bequem auf Schulterhöhe gekurbelt werden können.

Der Clubraum war für die große Anwesenheit fast zu klein und daher schnell überhitzt, trotzdem gelang es Matthias Woitok gegen Ende der langen Sitzung in bewundernswerter Weise, aus dem Stegreif für jede und jeden Geehrten eine Mini-Laudatio aus dem Hut zu zaubern. Die vorhandenen Anstecknadeln waren damit auch aufgebraucht.

Bericht von Philipp Münchmeyer