Drei Moselvereine wachsen in Amsterdam zu einer Mannschaft zusammen

Was im kalten Januar mit einer Idee begann, wurde Anfang März auf der Amstel Wirklichkeit: Drei Vereine aus der Großregion gingen beim traditionsreichen Amsterdam Head gemeinsam an den Start. Der Ruderverein Treviris 1921 e.V., die Rudergesellschaft Trier 1883 e.V. und der Luxembourg International Rowing Club (LIRC) bildeten eine Frauen- und zwei Männermannschaften für die acht Kilometer lange Strecke auf der Amstel. Für den Sonntag waren zudem zwei Mixed-Achter vorgesehen – als sportlicher Höhepunkt eines gemeinsamen Winters.

Auf Initiative von Anita und Sebastian Latz vom RV Treviris hatten sich die Ruderinnen und Ruderer seit Januar an den Sonntagen zusammengefunden. Aus drei Vereinen sollten Mannschaften mit Vertrauen und einem gemeinsamen Rhythmus und Schlag werden. Genau das machte den Reiz dieses Projekts aus: Nicht nur zu trainieren, sondern über Vereinsgrenzen hinweg zusammenzuwachsen.

Die Reise nach Amsterdam begann früh am Morgen bei sternenklarem Himmel in Trier. Doch je näher die Mannschaften den Niederlanden kamen, desto dichter wurden Nebel und Hochnebel. Vom frühlingshaften Moselwetter war an der Amstel nichts mehr geblieben. Trotzdem war die Vorfreude groß, als am Nachmittag die Boote vorbereitet und die letzten Handgriffe vor dem ersten Start erledigt wurden.

Den Auftakt machte ein Männerachter aus Ruderern des RV Treviris, der RG Trier und des Münchener RC mit Alon Rother, Max Nymphius, Arthur Thiel, Nils Bock, Hauke Straßburg, Thomas Mende, Christian Sirsch, Sebastian Latz und Steuerfrau Mona Hoffmann. In der offenen Klasse der Clubachter behauptete sich das Boot stark und erreichte Platz 12 von 24 Mannschaften.

Am Nachmittag folgte der erfahrene Männerachter des RV Treviris mit Bernhard Schiff, Philipp Stahlhacke, Hendrik Plath, Thomas Thielen, Thomas Diebold, Thorsten Neubauer, Simon Gilmour, Marcello Ghetta und Steuerfrau Ute Recker-Hamm. In einem Feld mit vielen jüngeren Mannschaften zeigte das Team ein couragiertes Rennen und konnte seine Leistung abrufen.

Den Abschluss des Tages bildete die Crew mit Rudererinnen des RV Treviris, der RG Trier und des LIRC mit Isabell Wagner, Anita Latz, Charlotte Nassey, Sara Kobal, Viola Schenk, Christine Drießler, Nora Westphal, Juliette van Beek und Steuerfrau Mona Hoffmann. Gegen eingespielte Vereinsmannschaften hielten die Ruderinnen mutig dagegen und wurden starke Zwölfte von 15 Booten.

Umso bitterer war der Sonntag. Wegen dichten Nebels wurden am Vormittag alle Rennen abgesagt – und damit auch die Starts der beiden Mixed-Achter, auf die sich viele besonders gefreut hatten. Statt Rennvorbereitung hieß es plötzlich: Boote verladen, Material sichern, Heimreise antreten. Die Enttäuschung war groß, auch weil sich das Wetter später besserte: Am Nachmittag schien in Amsterdam sogar die Sonne, und die Deutschland-Achter 1 und 2 konnten noch starten.

Trotz dieses unglücklichen Endes bleibt mehr als ein sportliches Ergebnis. Die gemeinsame Teilnahme hat gezeigt, was entstehen kann, wenn drei Vereine ihre Kräfte bündeln: Mannschaften, die in wenigen Wochen zusammengewachsen sind – und ein Wochenende, das vielen in Erinnerung bleiben wird.

Bericht von Nils Bock

Drei Moselvereine wachsen in Amsterdam zu einer Mannschaft zusammen

Was im kalten Januar mit einer Idee begann, wurde Anfang März auf der Amstel Wirklichkeit: Drei Vereine aus der Großregion gingen beim traditionsreichen Amsterdam Head gemeinsam an den Start. Der Ruderverein Treviris 1921 e.V., die Rudergesellschaft Trier 1883 e.V. und der Luxembourg International Rowing Club (LIRC) bildeten eine Frauen- und zwei Männermannschaften für die acht Kilometer lange Strecke auf der Amstel. Für den Sonntag waren zudem zwei Mixed-Achter vorgesehen – als sportlicher Höhepunkt eines gemeinsamen Winters.

Auf Initiative von Anita und Sebastian Latz vom RV Treviris hatten sich die Ruderinnen und Ruderer seit Januar an den Sonntagen zusammengefunden. Aus drei Vereinen sollten Mannschaften mit Vertrauen und einem gemeinsamen Rhythmus und Schlag werden. Genau das machte den Reiz dieses Projekts aus: Nicht nur zu trainieren, sondern über Vereinsgrenzen hinweg zusammenzuwachsen.

Die Reise nach Amsterdam begann früh am Morgen bei sternenklarem Himmel in Trier. Doch je näher die Mannschaften den Niederlanden kamen, desto dichter wurden Nebel und Hochnebel. Vom frühlingshaften Moselwetter war an der Amstel nichts mehr geblieben. Trotzdem war die Vorfreude groß, als am Nachmittag die Boote vorbereitet und die letzten Handgriffe vor dem ersten Start erledigt wurden.

Den Auftakt machte ein Männerachter aus Ruderern des RV Treviris, der RG Trier und des Münchener RC mit Alon Rother, Max Nymphius, Arthur Thiel, Nils Bock, Hauke Straßburg, Thomas Mende, Christian Sirsch, Sebastian Latz und Steuerfrau Mona Hoffmann. In der offenen Klasse der Clubachter behauptete sich das Boot stark und erreichte Platz 12 von 24 Mannschaften.

Am Nachmittag folgte der erfahrene Männerachter des RV Treviris mit Bernhard Schiff, Philipp Stahlhacke, Hendrik Plath, Thomas Thielen, Thomas Diebold, Thorsten Neubauer, Simon Gilmour, Marcello Ghetta und Steuerfrau Ute Recker-Hamm. In einem Feld mit vielen jüngeren Mannschaften zeigte das Team ein couragiertes Rennen und konnte seine Leistung abrufen.

Den Abschluss des Tages bildete die Crew mit Rudererinnen des RV Treviris, der RG Trier und des LIRC mit Isabell Wagner, Anita Latz, Charlotte Nassey, Sara Kobal, Viola Schenk, Christine Drießler, Nora Westphal, Juliette van Beek und Steuerfrau Mona Hoffmann. Gegen eingespielte Vereinsmannschaften hielten die Ruderinnen mutig dagegen und wurden starke Zwölfte von 15 Booten.

Umso bitterer war der Sonntag. Wegen dichten Nebels wurden am Vormittag alle Rennen abgesagt – und damit auch die Starts der beiden Mixed-Achter, auf die sich viele besonders gefreut hatten. Statt Rennvorbereitung hieß es plötzlich: Boote verladen, Material sichern, Heimreise antreten. Die Enttäuschung war groß, auch weil sich das Wetter später besserte: Am Nachmittag schien in Amsterdam sogar die Sonne, und die Deutschland-Achter 1 und 2 konnten noch starten.

Trotz dieses unglücklichen Endes bleibt mehr als ein sportliches Ergebnis. Die gemeinsame Teilnahme hat gezeigt, was entstehen kann, wenn drei Vereine ihre Kräfte bündeln: Mannschaften, die in wenigen Wochen zusammengewachsen sind – und ein Wochenende, das vielen in Erinnerung bleiben wird.

Bericht von Nils Bock